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Schwerhörigkeit und ihre Behandlung

In Kürze

Wenn Sie schlechter hören, häufiger nachfragen oder Gespräche zunehmend anstrengend finden, können dies erste Symptome für Schwerhörigkeit sein. Weitere typische Schwerhörigkeits-Merkmale sind ein gedämpftes Hören und Schwierigkeiten, Sprache bei Hintergrundgeräuschen zu verstehen.

Lassen Sie solche Veränderungen frühzeitig überprüfen. Welche Behandlung bei Schwerhörigkeit geeignet ist und ob sich die Schwerhörigkeit heilen lässt, hängt von der jeweiligen Ursache ab. KIND unterstützt Sie dabei, Ihr Hörvermögen besser einzuschätzen und eine passende Lösung für Ihren Alltag zu finden.

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Schwerhörigkeit behandeln und Lebensqualität erhalten

Das Hören berührt sämtliche Facetten unseres Lebens: Wir entwickeln und verstehen Sprache über unser Gehör, wir nehmen am gesellschaftlichen Leben teil, wir genießen Musik, Filme, Stimmen und Lachen und die Geräusche der Natur. Unsere Ohren warnen uns vor Gefahren, zum Beispiel im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz. Das alles ist gefährdet, wenn man bei den ersten Anzeichen einer Schwerhörigkeit nicht früh genug einen Facharzt aufsucht, der sich um die Diagnose und eine eventuelle Therapie kümmert.

Das größte Problem aber: Wenn eine Schwerhörigkeit keine Diagnose durch den HNO-Arzt und nachfolgende Hörgeräteversorgung durch den Hörakustiker erfährt, verliert das Gehirn nach und nach Teile des Hörerlebnisses. Damit verlernt es auch die Fähigkeit, akustische Informationen zu verarbeiten.

Diese akustischen Erinnerungen im Gehirn verblassen immer stärker und müssen von den Betroffenen erst wieder erlernt werden.

Die Behandlung von Schwerhörigkeit – der Facharzt ist gefragt

Wird ein Hörverlust rechtzeitig vom Arzt diagnostiziert, kann der häufig eine dauerhafte Schwerhörigkeit durch eine Therapie abwenden. Vor allem bei Schallleitungsschwerhörigkeiten im Mittelohr sind gute Behandlungserfolge möglich.

Operative Eingriffe eines Mediziners können etwa bei einer Otosklerose oder einem versteiften Gehörknöchelchen erfolgreich sein.

Auch ein Hörsturz, eine Mittelohrentzündung und eine Durchblutungsstörung im Ohr lassen sich erfolgreich medikamentös behandeln.

Nach erfolgreicher Behandlung der Schwerhörigkeit durch den HNO-Arzt ist es ratsam, ein bereits angegriffenes Gehör zu schützen. Ein maßgefertigter Hörschutz kann zum Beispiel dazu beitragen, einer erneuten Schwerhörigkeit vorzubeugen.

Bei plötzlichen Hörproblemen schnell zum Arzt!

Der Hörverlust tritt nicht schleichend, sondern ganz plötzlich auf? Dann sollten Betroffene erst recht schnell reagieren und die Schwerhörigkeit behandeln lassen, um einem dauerhaften Hörverlust vorzubeugen.

Hat übermäßige Lautstärke die Hörprobleme verursacht, liegt der Verdacht auf Hörsturz oder Tinnitus nahe. Hier ist eine sofortige Reaktion zwingend notwendig, da eine umgehende medikamentöse Therapie die größtmöglichen Heilungschancen verspricht.

Auch beim Verdacht auf einen schleichenden Hörverlust empfiehlt sich frühzeitiges Handeln. Man muss Ursache und Art des Hörverlusts klären, um ihn effektiv behandeln zu können. Nur so lässt sich einer Verschlimmerung der Schwerhörigkeit vorbeugen.

Für Schwerhörigkeit und ihre Behandlung ist der Hausarzt erster Ansprechpartner. Er untersucht einen Betroffenen darauf, ob zum Beispiel eine Infektion, eine Verletzung oder ein Pfropfen Ohrschmalz der Grund für das Hörproblem ist. Falls nötig, wird der Hausarzt den Patienten an einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt überweisen.

Bei Innenohrschwerhörigkeiten kann mit moderner Hörgeräte-Technologie von KIND der Hörverlust ausgeglichen werden.

Disclaimer:
Die bereitgestellten Beiträge auf diesen Internetseiten dienen ausschließlich der allgemeinen Information zu Themen rund um die Hörakustik und dürfen nicht zum Zweck der Eigendiagnose verwendet werden. Sie sind nicht dazu geeignet, professionelle Beratungen, Untersuchungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte und/oder ggf. andere im Gesundheitswesen tätige Experten zu ersetzen und stellen keine Empfehlungen oder Bewertungen von Diagnose- oder Therapieverfahren dar. Bitte kontaktieren Sie bei individuellen Gesundheitsfragen und -problemen einen Arzt oder Experten. Wir sind bemüht, Informationen so aktuell und umfassend wie möglich zu recherchieren und zu präsentieren; eine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität oder eine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung dieser Informationen entstehen, wird jedoch nicht übernommen. Die Haftung für die Inhalte externer Links ist ausgeschlossen.

FAQ: Fragen zur Behandlung von Schwerhörigkeit im Überblick

Welche Symptome für Schwerhörigkeit gibt es?

Häufige Symptome für Schwerhörigkeit sind häufiges Nachfragen, Schwierigkeiten beim Verstehen von Gesprächen und ein gedämpfter Höreindruck. Auch ein zunehmend lauter eingestellter Fernseher oder Probleme beim Telefonieren können auf eine Hörminderung hinweisen.

Solche Schwerhörigkeits-Merkmale entwickeln sich häufig schleichend und werden deshalb nicht immer sofort bemerkt. Ein Hörtest hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen.

Wann sollte ich mein Gehör prüfen lassen?

Lassen Sie Ihr Gehör prüfen, sobald Gespräche anstrengender werden, Sie Stimmen schlechter verstehen oder häufiger nachfragen müssen. Auch Probleme beim Hören in größeren Gruppen oder bei Hintergrundgeräuschen sind typische Symptome für Schwerhörigkeit. 
Je früher eine Hörminderung erkannt wird, desto gezielter kann eine passende Schwerhörigkeit-Behandlung beginnen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Schwerhörigkeit?

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Schwerhörigkeit richten sich nach der Art und Ursache der Hörminderung. Medizinisch behandelbare Ursachen können beispielsweise durch Medikamente oder einen ärztlichen Eingriff versorgt werden. Bei einem dauerhaften Hörverlust kommen häufig individuell angepasste Hörgeräte infrage. In bestimmten Fällen können auch implantierbare Hörsysteme eine Möglichkeit sein. Welche Schwerhörigkeit-Behandlung geeignet ist, klären Fachleute nach einer ausführlichen Untersuchung.

Kann Schwerhörigkeit besser werden?

Eine Schwerhörigkeit kann besser werden, wenn eine vorübergehende und behandelbare Ursache vorliegt. Dazu gehören beispielsweise Ohrenschmalz, Flüssigkeit im Mittelohr oder bestimmte Entzündungen.

Bei einem dauerhaften Hörverlust verbessert sich das natürliche Hörvermögen meist nicht von selbst. Mit einer passenden Versorgung können das Sprachverstehen und die Lebensqualität jedoch deutlich verbessert werden.

Was kann ich tun, wenn ich schlechter höre?

Warten Sie nicht ab, wenn Sie typische Schwerhörigkeit-Merkmale bei sich feststellen. Vereinbaren Sie zunächst einen Hörtest und lassen Sie die Ursache ärztlich abklären. 
Je früher Symptome für Schwerhörigkeit untersucht werden, desto schneller kann eine geeignete Behandlung beginnen. So können Sie Ihr Sprachverstehen erhalten und wieder mehr Sicherheit im Alltag gewinnen.

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