Gehörschutz für Musiker, Konzertbesucher, Sportschützen und andere Personengruppen

Die Lärmbelastung beim Sport, in der Freizeit und im Urlaub reduzieren

am 13. September 2017

Lärm umgibt den Menschen in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Deshalb ist Gehörschutz für Musiker, Motorradfahrer, Sportschützen und weitere Personengruppen ratsam. Je nach Einsatzbereich sind unterschiedliche Typen empfehlenswert.

Darum sollten Sie Gehörschutz verwenden

Ob kurzer lauter Krach oder anhaltender Lärm – das Gehör wird belastet, unter Umständen sogar geschädigt. Mit dem passenden Gehörschutz lässt sich das verhindern. Dabei ist wichtig, dass der Träger sich nicht gestört fühlt, etwa weil es an Tragekomfort mangelt. Oder das Rockkonzert zwar nicht mehr zu laut ist, aber dafür zu dumpf klingt. Ein Hörakustiker berät Sie, welche Arten von Gehörschutz es gibt und welcher Typ für welche Zwecke am besten geeignet ist. Der Hörakustiker informiert Sie auch über Standardlösungen und individuell maßgefertigte Modelle.

 

Die Arten von Gehörschutz – für Musiker, Jäger, Motorradfahrer und andere

Für diese Aktivitäten und Personengruppen ist Gehörschutz empfehlenswert:

  • Gehörschutz bei der Arbeit: Es gibt gesetzliche Vorschriften. Wenn Sie an einem Lärmarbeitsplatz tätig sind, sollte der Gehörschutz von Ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie besonderen Wert auf Tragekomfort und Passgenauigkeit legen, kann Sie ein Fachmann über die Möglichkeiten beraten.
  • Gehörschutz beim Fliegen: Auf Flugreisen kann man sich mit einem Gehörschutz vom Lärm der Flugmotoren und der Geräuschkulisse in der Kabine abschotten. Viele Menschen leiden zudem unter dem Druckunterschied bei Start und Landung. Ein guter Gehörschutz kann den Druckausgleich mit speziellen Filtern kompensieren.
  • Gehörschutz beim Heimwerken: Basteln und werkeln Sie gern in Ihrer Freizeit? Dann wissen Sie, welchen Lärm Bohrmaschine, Säge und Hammer verursachen. Da auch kurze Lärmbelastungen, denen man aber wiederholt ausgesetzt ist, zu schleichenden Schäden am Gehör führen können, ist ein Gehörschutz wichtig.
  • Gehörschutz bei Konzerten: Viele Rockbands lieben es laut, und entsprechend sind die Lärmkulissen bei vielen Konzerten. Sie möchten den Sound genießen, ohne Ihr Gehör zu gefährden? Dann ist ein Gehörschutz die richtige Wahl, der zwar die Lautstärke verringert, aber keine Frequenzen schluckt oder die Musik dumpf klingen lässt. Ein Gehörschutz für Musiker sollte das natürlich auch leisten. Da die Ansprüche an den Klang hier aber meist besonders hoch sind, empfehlen sich maßgefertigte Modelle.
  • Gehörschutz für Motorradfahrer: Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, weiß, dass das dröhnende Motorgeräusch schnell die Ohren belastet. Ein Gehörschutz verhindert das. Er sollte aber nicht Geräusche unterdrücken, die Gefahrensituationen signalisieren, zum Beispiel Sirenen und Hupen.
  • Gehörschutz für Sportschützen: Werden Schusswaffen abgefeuert, entstehen plötzliche Lautstärkepegel. Bei einem Gewehr passiert das sogar in unmittelbarer Nähe zum Ohr. Damit dieser Impulslärm nicht das Gehör schädigt, sollten Schützen auf dem Schießstand immer einen Gehörschutz tragen. Bei einem Gehörschutz für die Jagd sollten Sie berücksichtigen, dass er über einen längeren Zeitraum getragen wird und deshalb besonders bequem sein sollte.
  • Gehörschutz für die Nacht: Ein Gehörschutz hält störende Geräusche ab, damit sein Träger gut ein- und durchschlafen kann. Da Schlafende den Schutz über einen längeren Zeitraum tragen, ist auch hier ein hoher Tragekomfort wichtig.
  • Gehörschutz zum Lernen: Schüler und Studenten nutzen einen Gehörschutz, um beim Lernen nicht abgelenkt zu sein. Der Schutz sollte besonders bequem sein, um nicht durch Irritationen beim Tragen die Konzentration zu stören.

Eine Besonderheit stellt individuell angefertigter Schwimmschutz dar, der beim Schwimmen getragen wird: Er soll keinen Lärm reduzieren, sondern verhindern, dass Wasser in den Gehörgang dringt. Das empfinden manche Menschen als unangenehm. Schwimmschutz kann aber auch medizinisch angezeigt sein, wenn man zum Beispiel zu Mittelohrentzündungen neigt oder der HNO-Arzt ein Paukenröhrchen eingelegt hat. Häufig wird diese Art von Gehörschutz für Kinder gekauft, da sie eher unter diesen Problemen leiden.

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