Hörgeräte bei Minustemperaturen nutzen

Wie sie vor Frost und Kondenswasser geschützt werden

am 20. Dezember 2017

Schnee, Eis und Frost – der Winter stellt Hörgeräte auf die Probe. Worauf Sie achten sollten und wie Sie die Funktionsfähigkeit sicherstellen.

Batterien warm halten

Jede Batterie verliert bei kalten Temperaturen schneller an Leistung – auch Hörgerätbatterien. Daher ist es im Winter umso wichtiger, immer Ersatzbatterien dabei zu haben. Diese sollten vor dem Einsetzen in der geschlossenen Hand oder in der Hosentasche kurz angewärmt werden.

Kommt man aus der Kälte in einen geheizten Raum, bildet sich bei Hörgeräten Kondenswasser – ähnlich wie bei einer Brille, die beschlägt. Die Feuchtigkeit setzt sich auch im Gehäuseinneren ab und belastet die Elektronik. Daher sollten Hörgeräte häufiger als üblich getrocknet werden – am besten in der passenden Trockenstation. Auf gar keinen Fall die Hörgeräte auf eine Heizung legen oder einen Föhn verwenden, denn zu hohe Temperaturen können Schäden verursachen.

Hörgeräteeinstellungen bei Kälte vornehmen

Mit klammen Finger das Hörgerät einzustellen, etwa um die Lautstärke anzupassen oder das Hörprogramm zu wechseln, ist nicht einfach. Fäustlinge machen es gänzlich unmöglich und auch Fingerhandschuhe sind nicht immer für die kleinen Bedienelemente geeignet. Hier helfen eine Fernbedienung oder eine Smartphone-App.