Hörgeräte: Krankenkasse und Kostenübernahme

Wieviel muss für eine Hörlösung dazugezahlt werden?

am 13. September 2017

Hörgeräte sind technische Präzisionsinstrumente, deren Entwicklung und Fertigung immer besser, aber auch aufwendiger werden. Deshalb dreht sich eine der ersten Fragen bei Hörgeräten um die Krankenkasse und die Kostenübernahme.

Eine optimale Hörlösung zum Nulltarif* ist möglich

Gesetzlich Krankenversicherte erhalten von ihrer Krankenkasse einen Festbetrag von bis zu 784,94 Euro für das erste Hörgerät. Für ein zweites Hörgerät ist der Zuschuss geringer. Die Höhe der Kostenübernahme unterscheidet sich je nach Krankenkasse.

Hörgeräte müssen einen technischen Standard erfüllen und jeder Hörakustiker muss zuzahlungsfreie Hörgeräte anbieten, die vollständig von der Krankenkasse übernommen werden. Bei KIND sind das die Modelle der KIND Nulltarif Kollektion. Versicherte tragen nur einen gesetzlichen Eigenanteil von zehn Euro pro Hörgerät.

 

Hörgeräte: Krankenkassen und Kostenübernahme bei Reparaturen

Ein weiterer Punkt bei Hörgeräten ist die Kostenübernahme bei Reparaturen. Hier ist entscheidend, ob ein Hörgerät zum Nulltarif genutzt wird (eigenanteilsfrei) oder eines, zu dem der Käufer zugezahlt hat (eigenanteilspflichtig). Bei einem eigenanteilsfreien Hörgerät werden alle Reparaturen von der Krankenkasse übernommen, in der Regel für einen Wartungszeitraum von sechs Jahren. Wer ein eigenanteilspflichtiges Hörgerät trägt, muss auch bei Reparaturen zuzahlen.

Für Privatversicherte und Mitglieder von Berufsgenossenschaften sowie Unfallkassen gelten ähnliche Regelungen, die von Kostenträger zur Kostenträger abweichen können.

Über die exakte Höhe der Leistung einer spezifischen Krankenversicherung informiert der Hörakustiker kompetent.

*Für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen mit Leistungsanspruch und ohrenärztlicher Verordnung. Zuzüglich der gesetzlichen Zuzahlung in Höhe von 10 Euro pro Hörgerät. Privatpreis 785 Euro pro Hörgerät, ggf. zzgl. Ohrpassstück.