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Tinnitus-Symptome

In Kürze

Tinnitus beschreibt Ohrgeräusche, die ohne äußere Schallquelle wahrgenommen werden – zum Beispiel Pfeifen, Piepen, Klingeln, Summen oder Zischen. Manche Menschen hören die Geräusche in einem Ohr, andere in beiden. Oft fällt Tinnitus besonders in ruhigen Momenten auf, etwa abends oder wenn Sie sich konzentrieren. Wie es klingt, ist sehr unterschiedlich: mal eher hoch und klar, mal wie Rauschen, Knistern oder Brummen. Auch Lautstärke und Dauer können wechseln. Wichtig: Lassen Sie neu auftretende oder belastende Ohrgeräusche ärztlich abklären. Nur eine HNO-Ärztin oder ein HNO-Arzt kann die Ursache medizinisch beurteilen. Wir als Hörakustiker können Sie ergänzend beraten – die medizinische Abklärung ersetzen wir nicht.

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Die Tinnitus-Symptome in der Wahrnehmung der Betroffenen

Ohrgeräusche können in einem oder beiden Ohren zu hören sein. Viele Betroffene nehmen die Geräusche nur wahr, wenn die Umgebung ganz still ist oder sie sich darauf konzentrieren.

Da nur die Betroffenen selbst die Tinnitus-Symptome wahrnehmen, müssen sie die Töne beschreiben, wenn sie anderen Menschen ihr Problem verständlich machen wollen. Hilfreich sind dabei Vergleiche mit bekannten Geräuschen.

 

Häufige Tinnitus-Symptome im Überblick

Zwei Drittel der Betroffenen hören Geräusche im Hochtonbereich. Hier die gängigsten Beschreibungen der Ohrgeräusche und Tinnitus-Symptome:

  • „Pfeifen“ im Ohr ähnelt dem Pfeifgeräusch eines Wasserkessels.

  • Als „Piepen“ beschreiben Betroffene einen Ton, wie er früher von den Fernsehsendern mit dem Testbild übertragen wurde.

  • Mit „Klingeln“ ist ein Geräusch gemeint, das an klassische Wecker oder Telefone erinnert.

  • „Zirpen“ ähnelt dem Geräusch zirpender Grillen.

  • „Zischen“ hört sich wie das Öffnen einer Mineralwasserflasche an.

Seltener wird Tinnitus so wahrgenommen:

  • „Rauschen“ klingt wie eine Wildwasserfahrt oder ein Wasserfall.

  • „Sausen“ wird von Betroffenen meist mit starken Windgeräuschen oder einem fliegenden Drachen verglichen.

  • „Summen“ erinnert die Betroffenen an das Geräusch von am Ohr vorbeifliegenden Mücken.

  • „Knacken“ im Ohr hört sich an wie brechende trockene Zweige.

  • „Knistern“ vergleichen Betroffene oft mit dem Klang von knisterndem Papier oder auch dem Geräusch eines lodernden Feuers.

Mitunter vergleichen Betroffene ihre Tinnitus-Symptome auch mit Motorengeräuschen, Hämmern oder einer Mikrofonrückkopplung.

Das Auftreten muss immer von einem HNO-Arzt untersucht und behandelt werden. Der Hörakustiker kann nur beraten.